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Michaelskapelle

Die Michaelskapelle am Westfriedhof wurde 1536 errichtet. Das Kirchlein hat eine Flachdecke mit Rahmenwerkstuck, an den Ecken Medaillons mit Arkantusdekor (ausgeführt um 1710).

Der Altar ist eine klassizistische Anlage um 1805, im Giebel das Auge Gottes von schön geschnitzten Engelsköpfen umgeben. Das Altarblatt stellt St. Michael im Kampf gegen Luzifer dar. Gestiftet wurde das Bild von dem Eichstätter Georg Küfner und gemalt von Adam Weber 1805.

An der Südseite außen hing früher eine spätgotische Holzfigur, St. Michael mit der Seelenwaage (um 1520), zwei Gemälde schmückten das Kircheninnere, Christus und die Pharisäer mit der Zinsmünze und Christus und die Ehebrecherin, beide aus de 17. Jahrhundert. Die Bilder wurden aus Sicherheitsgründen entfernt.

Das schöne Eisengitter im Chorbogen mit Stabwerk und Arkantusranken ist aus dem Jahre 1710. Über dem Westgiebel befindet sich ein gemauerter Giebelreiter für zwei Glöckchen. Eines der beiden Glöckchen ist erhalten geblieben, sie hat leider einen Sprung und ist daher unbrauchbar. Dank großzügiger Spenden der Westgemeinde konnte eine neue Glocke gegossen werden. Die neue Glocke hat die gleichen Maße und das gleiches Gewicht wie ihre historische Vorgängerin.

Programm: Nacht der offenen Kirchen

Presse

Bauernmesse, Beten, Beichten und Blasmusik Vorbericht der Kirchenzeitung

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